Kloster auf Zeit – Zeit im Kloster

 

Benediktinerkloster Nütschau

 

27. – 31. Mai 2013

 

An der Klosterfahrt 2013 nahmen neben Herrn Vogel als Fahrtenleiter aus dem Jahrgang 11 folgende 21 Schülerinnen und Schüler teil:

Celina Feise, Jessica Firek, Konrad Geßner, Clara Guthmann, Johannes Heipke, Nils Höltershinken, Nick Janerka, Joana Jost, Clemens von Kienitz, Annika Kramer, Florian Lambertz, Marten Meinhardt, Leon Moyseevich, Mona Neubüser, Lukas Przemeck, Fritz Triebel, Aleksandar Trkulja, Adrian Wachenhausen, Fabian Weber, Katja Werner, Jan Zechey.

Beispielhaft für die Klosterfahrt 2013 nach Nütschau sei hier der Eindruck von Nick Janerka und Aleksandar Trkulja wiedergegeben:

 

„In der Zeit vom 27. - 31. Mai 2013 besuchten wir das Kloster in Nütschau. Ziel der Fahrt war es am Klosterleben so gut wie möglich teilzunehmen.
Hart, aber sinnvoll war es bei allen Gebetszeiten dabei zu sein. Dort hat sich herausgestellt, dass es sehr anstrengend ist. Dies zeigte sich besonders an den Morgengottesdiensten (6.30 Uhr), weil vor allem die Konzentration dazu fehlte die einzelne Abfolge der Psalmen nachzuvollziehen. Jedoch konnten wir somit erkennen, woraus der Inhalt der Messen im Wesentlichen besteht. Schließlich wollen die Benediktiner 150 Psalmen in den sieben Wochentagen gesprochen haben.
Die Arbeit im Kloster, die zwischen den Gottesdiensten vollrichtet wird, kann sehr vielfältig sein, z. B. Gartenarbeit oder Bauarbeiten (Steine ausgraben & sortieren). Bei diesen Tätigkeiten fragte man sich zunächst, was das mit Religion / Glaube zu tun hat. Aber, wenn man sich auf Dauer darauf einlässt und den Rhythmus der Arbeit und die Natur auf sich wirken lässt, versteht man auch das Motto des Benediktinerordens: Òra et labora (et lege)´. Allerdings hatte die Arbeit, die vor allem Kräfte zehrend war, auch ihre Folgen. So kam es sehr oft dazu, dass die kleinste Pause oder Freizeit zum Schlafen genutzt wurde.
Nichtsdestotrotz lässt sich sagen, dass uns ein sehr großer Einblick in das Klosterleben gegeben wurde. Dies liegt vor allem daran, dass auch einige Mönche bei fast allen Tätigkeiten des Tages dabei waren. Zudem konnten offene Fragen den Benediktinern gestellt werden, die auch sofort beantwortet wurden.
Abschließend kommen wir zu dem Schluss, dass das Leben eines Mönches zu bewundern ist, da nicht er selbst, sondern seine Mitmenschen an vorderster Stelle stehen, so dass man erkennt, wie viel Glaube ihnen bedeutet.“

 

Christoph Vogel