Donnerstag 30. April 2015 18:50 Alter: 2 Jahr/e

"Naturflieger" in der Waldstation Eilenriede

Rubrik: Profilunterricht

Am Freitag, den 17.04.15 besuchten wir die Waldstation Eilenriede in Kleefeld mit unserem PU-Kurs, um ein bisschen mehr über die Kohlmeise, die Blaumeise und andere Singvögel zu erfahren.

Am Anfang gingen wir zu verschiedenen Nistkästen, während Herr Wasselowsky von der Waldstation uns erklärte, dass die Vögel in diesem Jahr spät dran sind. Doch endlich fanden wir ein bewohntes Nest. Leider saß die Kohlmeise darauf. Wir hatten dann trotzdem Glück: Die Kohlmeise verließ ihr Nest, zwei Jungen von uns wurden dabei attakiert und Herr Wasselowsky zeigte uns, wie die Eier der Kohlmeise aussehen. Er erklärte uns außerdem, dass sie sehr zerbrechlich sind.

Dann ging es auch schon weiter, zu einem Gehege in dem wir Waschbären sahen. Diese waren sehr stur und wollten sich erst nicht zeigen. Doch dann ging Herr Wasselowsky in den Käfig und scheuchte einen von den Beiden aus deren Höhle. Dies hatte zwar nichts mit Singvögeln zu tun, war aber trotzdem spannend.

Neben dem Waschbärkäfig war ein Vogelkäfig mit Vögeln, die sich nicht mehr alleine in der Wildnis zurecht finden. Hier war vor allem der Kernbeißer beeindruckend. Besonders die Stare fütterten wir mit lebendigen Mehlwürmern. Ein paar von uns aßen die Würmer auch selbst. Weiter ging es dann zu einem Ententeich. Dort sahen wir ein Stockentenweibchen, das brütete. Die Ente war eingegraben in ihr Nest, hatte Nistmaterial über sich gelegt und war dadurch und durch ihr Gefieder schwer zu erkennen.

Das Highlight war der 36m hohe Turm, von dem wir den Harz und ganz Hannover überblicken konnten. Wir entdeckten auch einen Bussard und einige Krähen. Auf dem Rüchweg gingen wir noch zu ein paar Nistkästen. In einem war sogar noch ein altes Vogel- und Hummelnest. Außerdem war in diesem ein Babyvogelskelett. Am Ende kamen wir noch an einem bewohnten Nest vorbei, dass voll mit Hundehaaren war. Herr Wasselowsky erzählte uns, dass sie schonmal ein Nest hatten, das voll mit roten Fusseln war, die als Nestbauteile gedacht waren.

Als wir wieder am Ausgangspunkt waren, bedankten wir uns bei Herr Wasselowsky und fuhren mit unseren Fahrrädern nach Hause.
Im Großen und Ganzen war es ein spannender und schöner Tag!!!

PU-Gruppe "Naturflieger", Jg. 7,
im Profil "Forschen und Präsentieren"