Laufendes Projekt: LEMAMOP (seit 2013)

Lerngelegenheiten für Mathematisches Argumentieren, Modellieren und Problemlösen
– kurz LEMAMOP

Die grundlegende Idee des niedersächsischen Schulversuchs LEMAMOP ist die Förderung des schrittweisen Erwerbs von intelligentem Wissen für einen langfristigen, nachhaltigen Aufbau der zentralen Kompetenzen Mathematisches Argumentieren, Modellieren und Problemlösen unter Beachtung der Sicherung soliden mathematischen Grundwissens. Hierzu werden seit September 2013 von 30 Lehrkräften von 15 niedersächsischen Schulen Unterrichtsmaterialien entwickelt, die jeweils im Rahmen von drei (Argumentieren, Modellieren, Problemlösen) je vierstündigen „Kompetenztrainings“ im Mathematikunterricht der Jahrgänge 5-12 eingesetzt werden.

Für die Schillerschule arbeiten Herr Dr. Grave und Herr Berk an dem Projekt mit, das durch Frau Prof. Dr. Bruder von der TU Darmstadt wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird. Die Jahrgänge 5 und 9 aus dem Schuljahr 2013/2014 durchliefen bereits erste Kompetenztrainings und nahmen im Rahmen des Projektes an einer anonymen Onlinediagnose teil, in der Kenntnisse, Fähigkeiten, aber auch persönliche Interessen und Einstellungen zum Mathematikunterricht abgefragt wurden. Diese beiden und künftig zusätzlich weitere Jahrgänge der Schillerschule absolvieren auch im aktuellen Schuljahr Kompetenztrainings.

Sebastian Berk & Dr. Bernd Grave

 

 

Abgeschlossenes Projekt: MABIKOM

Mathematische binnendifferenzierende Kompetenzentwicklung in einem mit neuen Technologien unterstützten Mathematikunterricht kurz MABIKOM.

Im Niedersächsischen Schulprojekt MABIKOM mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Technische Universität Darmstadt geht es um die Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts im Gymnasium. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von praktikablen und effektiven Unterrichtsmethoden für den Mathematikunterricht in Verbindung mit dem Einsatz von Taschencomputern, so dass auf die individuellen Unterschiede der Schülerinnen und Schüler einer Klasse konstruktiv und entwicklungsfördernd eingegangen werden kann. 

Zur Überprüfung der Wirksamkeit der eingesetzten Unterrichtsmethoden zur Binnendifferenzierung, wurden im Mathematikunterricht der Jahrgänge 7 und 8 an der Schillerschule in den Schuljahren 2010/2011 und 2011/2012 zu Beginn und zum Ende des Schuljahres je eine anonyme Befragung und ein einstündiger Mathematikleistungstest zur Diagnose des aktuellen mathematischen Kompetenzniveaus (ohne Benotung) eingesetzt. In der Befragung ging es um die eigene Wahrnehmung des Mathematikunterrichts, eine Selbsteinschätzung der eigenen Mathematikleistungsfähigkeit, um die Interessen, das Lernverhalten und auch um Einstellungen zu Hausaufgaben.

Die innerhalb dieser Zeit erstellten und erprobten Materialien wurden in einer zweiten Phase erneut überarbeitet und in den Klassen eingesetzt.

Die Ergebnisse der Überprüfungen liegen inzwischen vor. Ein differenzierter Bericht ist in der Schule vorhanden. Die innerhalb des Projektes entwickelten Materialien sind Bestandteil des Unterrichts in den Jahrgängen 5- 10.

Eine Grobstruktur des methodischen Arbeitens entsprechend den Projektergebnissen ist der anliegenden Grafik zu entnehmen.