Sekundarstufe I

I.     Sekundarstufe I

1.1                      Allgemeines

Französisch wird in der Schillerschule als 2. Fremdsprache ab Kl. 6 unterrichtet. Nach der Stundentafel der Schillerschule, die ab 1.8. 2009 aufsteigend ab Jg. 6 gültig ist, wird Französisch von Kl. 6-8 und in Klasse 10 4-stündig unterrichtet, in Klasse 9 3-stündig.

1.2                      Konzept zum Einsatz von Medien

Zur ganzheitlichen Schulung der unterschiedlichen Kompetenzen wird die Arbeit mit dem Lehrwerk durch einen breiten Medieneinsatz ergänzt.

 Zum besonderen Training der auditiven und audiovisuellen Kompetenzen arbeiten wir nicht nur mit den Lehrwerk begleitenden CDs, sondern binden die DVD-Reihe Ciné-Junior (ebenfalls angelehnt an das Lehrwerk) regelmäßig in den Französischunterricht mit ein. Darüber hinaus bereichern französischsprachige Musikstücke sowie Filme (zum Beispiel "Les choristes", " Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran") den Unterricht, die neben ihrem motivationalen Aspekt zusätzlich das interkulturelle Lernen erleichtern; vor diesem Hintergrund nehmen wir zudem jährlich an der Cinéfête teil.

Zur Förderung des Leseverstehens hat die Fachgruppe französischsprachige Lektüren unterschiedlichen Sprachniveaus angeschafft, die den Französischlernern in der Schülerbibliothek (auch in mehrfacher Ausführung) zur Verfügung stehen.

 

1.3                      Die Schwerpunkte in Sek. I/Klasse 10 als Übergangsstufe

In allen Jahrgängen der 6. – 10. Klassen ist „ Interkulturelle Kompetenz das wesentliche Ziel, das auf der Basis kommunikativer Kompetenzen erreicht wird“ (Kerncurriculum f.d. Gymn. Schulj. 6 – 10, Französisch, Nieders. 2009, S.12). Dabei liegt das Schwergewicht auf der Erlangung kommunikativer Kompetenzen; d.h. Hörverstehen, Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung. Wesentlich ist es aber auch, sprachliche Mittel wie Wortschatz, Aussprache, Intonation, Grammatik und Orthografie zu vermitteln. „ Sie sind funktionale Bestandteile der Kommunikation und haben dienende Funktion“ (s.o. S. 12). Daher hat sich die Fachkonferenz entschieden neben den regulären Klassenarbeiten, die nur die oben genannten Kompetenzen überprüfen, regelmäßig Grammatik- und Vokabeltests zu schreiben.

Im Jahrgang 10 wird im 1. Halbjahr noch mit dem 4. Band von A plus (Cycle court) gearbeitet.

Der Schwerpunkt des 2. Halbjahres der Klasse 10 liegt auf der Vorbereitung auf die Sekundarstufe II. Die sprachlichen und methodischen Grundlagen im Umgang mit Texten werden nun gefestigt und erweitert, um die Textkompetenz zu vertiefen. Es stehen Lektüren im Mittelpunkt des Unterrichts. In den letzten Jahren hat sich die Behandlung des Buches„ „M. Ibrahim et les fleurs du Coran“ von Eric-Emmanuel Schmitt (Reclam Heft 9118) bewährt, da  zu der Lektüre sowohl ein Film als auch ein Hörbuch vorhanden ist. So kann der Ausbau des Hör-/Hörsehverstehens, des Leseverständnisses und der Textkompetenz fortgeführt werden. Während des gesamten Lehrgangs der 10. Klasse werden (kommunikationsrelevante) grammatische Strukturen als Voraussetzung der Arbeit in der Sek.II gefestigt und ergänzt, Redemittel und Wortschatz (auch Metavokabular) erweitert.

Die oben genannten kommunikativen Kompetenzen (Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen) werden darüber hinaus  in der DELF-AG Kl.10 vertiefend geschult, die interessierte Schüler auf den Baustein B1 des Sprachzertifikats vorbereitet.

 

1.4                      Gewichtung von sonstiger Mitarbeit und schriftlichen Leistungen

Grundlage für die Bewertung der Leistungen im Fach Französisch sind die Kompetenzbereiche des Leseverstehens, Hörverstehens bzw. Hörsehverstehens, der Sprachmittlung, der Textproduktion und des Sprechens.

1.5.1       Gewichtung von sonstiger Mitarbeit

Die Note „Sonstige Mitarbeit“ macht 60 % der Gesamtnote aus. Diese Note wiederum setzt sich zusammen aus „Sonstige Leistungen“, d.h. Grammatik- und Vokabeltests  sowie Präsentationen, Rollenspiele, Heft- und Mappenführung, Projekte und weitere Unterrichtsaktivitäten und mündliche Leistung.

1.5.2 Gewichtung von schriftlichen Leistungen

Die schriftlichen Leistungen in Form von zwei Klassenarbeiten  fließen zu 40% in die Endnote mit ein. In den Klassenarbeiten werden die folgenden der eingangs erwähnten Kompetenzen abgeprüft: Leseverstehen, Hörverstehen bzw. Hörsehverstehen, Sprachmittlung sowie Textproduktion.

   II