Sekundarstufe II Jg 11-12

+++ die Darstellung des Unterrichtsangebotes Informatik in der Sek. II wird derzeit überarbeitet; eine Aktualisierung auf der Homepage erfolgt 2016, bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Ziegenmeyer (E-Mail) +++

Voraussetzungen

  • Grundlage sind die Rahmenrichtlinien (RRL) in der Fassung von Juni 1993 und die einheitlichen Prüfungsanforderungen im Fach Informatik in der Fassung vom Februar 2004
  • Eine Abiturprüfung im Fach Informatik kann an der Schillerschule seit dem Schuljahr 2013/2014 durchgeführt werden.
  • In der Einführungsphase werden 2-stündige Ganzjahreskurse (ggf. auch als Alternative zu einer weiteren Naturwissenschaft) angeboten.
  • Abhängig von der Unterrichtsversorgung und dem Wahlverhalten kann Informatik als Wahlfach in der Qualifizierungsphase in Form eines 4-stündigen Kurses für 2 oder 4 Semester oder eines 2-stündigen Kurses für 2 Semester gewählt werden.
  • Der Unterricht wird für alle Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 11 angeboten. Für den Jahrgang 12 ist die vorherige Teilnahme an den Kursen des Jg 11 verbindlich.

Unterrichtsverfahren

Unabhängig von den verschiedenen Jahrgängen ist der problemorientierte Unterricht das wesentliche Merkmal des Informatikunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler werden angeleitet, Erkenntnisse weitgehend selbstständig aus praxisrelevanten Problemen zu gewinnen. Die Problemstellungen sind dabei der jeweiligen Situation angemessen offen, komplex und praxisnah. Sie sollen über einen hohen Motivationsgrad verfügen und verschiedene Lösungen zulassen.

Das Erlernen einer Programmiersprache steht dabei im Hintergrund. Es erfolgt ebenso wie das Erlernen der anderen Unterrichtsinhalte spiralcurricular auf dem jeweils erforderlichen Niveau.

Bevorzugte Unterrichtsform ist der arbeitsteilige Gruppenunterricht. Die Wahl der Unterrichtsinhalte und -methoden soll dem besonders im Informatikunterricht auftretenden geschlechtsspezifischen Rollenverhalten von Mädchen und Jungen berücksichtigen. Umfangreichere Problemstellungen können in Form von Referaten oder Semesterarbeiten von Gruppen angefertigt werden.

Unterrichtsinhalte

Einführungsphase

Im Vordergrund stehen die selbstständig experimentelle Arbeit und die Kommunikation und Kooperation in Kleingruppen zur Schulung und Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen. Anschaulichkeit ist dabei leitendes Prinzip.

Methodische Schwerpunkte liegen auf der Schulung von Präsentations- und Kommunikationsformen, insbesondere auf den Darstellungsformen von Algorithmen.

Inhalte

Die Gliederung der Inhalte stellt keine Abfolge von Unterrichtsinhalten dar. Die Bearbeitung und Lösung von geeigneten Problemen mit Hilfe des Computers bildet den Kern des Faches.

Funktionsweise des Internets

Grundlagen von HTML – Gestaltung einer differenzierten Homepage

Modellierung

Teilbereiche aus "Werkzeuge und Methoden der Informatik" (2.1 der RRL) :

  • Analyse einfacher Automaten und deren Funktionsweise
  • Erstellen von Ablaufdiagrammen zu Alltagsautomaten
  • Algorithmusbegriff – Endlichkeit der Beschreibung, Terminierung, Allgemeinheit
  • Darstellungsformen von Algorithmen: verbal formalisiert, Flussdiagramm, Struktogramm, Formulierung in einer höheren Programmiersprache (die benutzte Sprache muss blockorientiert sein)
  • Standarddatentypen
  • Strukturierte Zerlegung – Modularisierung
  • Problemanalyse, - Test und Korrektur von Programmen, Bewertung und Optimierung von Problemlösungen

Teilbereiche aus "Funktionsprinzipien von Hard- und Software-Systemen" (2.3 (3) der RRL)

  • Aufbau und Funktionsweise einer Datenverarbeitungsanlage

Zentrale Komponenten, Logischer Aufbau, Dualsystem, einfache Schaltungen (Entdeckung der Kleinschrittigkeit)

Qualifizierungsphase

Aufbauend auf den Inhalten und Methoden der Einführungsphase sind die Schwerpunkte (1) orientiert an Kurs 1 der RRL und (2) an Kurs 2 der RRL für die Arbeit verbindlich. Die Schwerpunkte (3) und (4) sind im zweiten Kurshalbjahr alternativ oder verbunden möglich. Weitere Schwerpunktsetzungen entsprechend der Vorgaben der Rahmenrichtlinien sind möglich.

Den Abschluss der Arbeit bildet ein umfangreicheres Softwareprojekt.

1. Entwicklung von Lösungsstrategien

  • Problemanalyse, Vereinfachung von Modellen,
  • Zerlegung in Teilprobleme, schrittweise Verfeinerung

2. Entwicklung und Vergleich von Standardalgorithmen

  • Sortier- und Suchalgorithmen, Vergleich der Effizienz

3. Grundzüge von Datenbanken (Kurs 2 der RRL)

4. Modellbildung und Simulation (Kurs 4 der RRL)

Als Programmiersprache sind block- bzw. objektorientierte Sprachen möglich .(TP, JAVA, Delphi, Visual Basic, ...)

Fachbücher

Ein Fachbuch steht den Schülerinnen und Schülern im Unterricht zurzeit nicht zur Verfügung. Die Arbeit orientiert sich an dem Lehrbuch

Informatik, Gymnasiale Oberstufe L.Engelmann Hrsg Duden Paetec Verlag Berlin 2006.