Klosterfahrt 18.-22. Juni 2001

Die Schüler der Schillerschule

Beispielhaft für die Eindrücke ist hier der Bericht von Camilla Muschner wiedergegeben:

Ich fand es schwer, jeden Morgen so früh aufzustehen. Man saß dann in der Kirche und war total übermüdet, deswegen konnte man sich gar nicht wirklich darauf konzentrieren, worüber die Psalmen und Gebete handeln.

Aber ab der 2. Gebetsstunde war es eigentlich ganz gut. Ich hätte nie gedacht, dass einen die Stille und Ruhe in der Kirche so beruhigt, es tat mir gut und es hat mir auch gut gefallen, zu den Gebetsstunden zu gehen. Das hat mich so beruhigt, dass ich auch außerhalb der Gebetsstunden in die Kirche ging, um zu beten. Das Arbeiten war nicht ganz so toll, denn am 1. Tag fand ich die Arbeit im Garten sehr langweilig, doch am 2. Tag hat es mir viel Spaß gemacht. Da konnte ich mir eher vorstellen, warum sich die Mönche dazu entscheiden, den Tag fast nur zu beten und zu arbeiten. Leider hatten wir zu wenig Freizeit. Die Mönche und Brüder waren sehr freundlich, da sie uns alle Fragen beantworteten und uns alles erklärten. Ich fand die Klosterfahrt so im Großen und Ganzen sehr gut, für meine Seele war es sehr gesund und ich würde jeder Zeit wieder mitfahren. Ich hätte nie gedacht, dass das Klosterleben so erholsam ist und ich mich so wohl fühle, wenn ich fünfmal am Tag in die Kirche gehe. Allerdings war es nicht besonders gut, dass wir uns selbst versorgen mußten – das ist viel zu viel Arbeit und Stress. Aber ich kann immer noch nicht wirklich verstehen, warum man sich verpflichtet, sein ganzes Leben im Kloster zu verbringen.


16 Schülerinnen und Schüler der Schillerschule:

Mijram Böning, Denis Bohlinger, Martin Hallmann, Kathrin Kamphues, Sanaz Kanimnia, Christian Klietz, Marietta Kowalska, Anja Krämer, Sylwia Krol, Christine Luther, Camilla Muschner, Karin Poloczek, Max Reimann, Annette Schaper, Monika Schulz und Katharina Terberger.