Klosterfahrt 14.-18. Juni 2004

Die Schüler der Schillerschule

Beispielhaft seien hier die Eindrücke von Andrea Fuchs und Sara Jane Nestler wiedergegeben:

Unsere Vorstellung eines Lebens im Kloster unterschied sich recht stark vom wirklichen Klosterleben.
Wir dachten, dass hier alles strenger genommen wird und mehr Regeln eingehalten werden müssen. Auch dachten wir, dass jede Nonne ihren eigenen Weg geht und für sich ihren eigenen Tagesablauf einplant. Allerdings ist dieses durch die festgelegten Arbeits-, Gebets- und Mahlzeiten nicht möglich. Das Leben der Schwestern wirkte auf uns sehr gemeinschaftlich. Bei unserer Ankunft empfingen sie uns sehr unvoreingenommen und waren auch den Rest der Zeit, die wir im Kloster verbrachten, freundlich, aufgeschlossen und herzlich, so dass man sich in der Gemeinschaft aufgenommen fühlte und ein Teil von ihr wurde. Obwohl das Klostergebäude wie eine „kleine Welt“ für sich wirkt, kam es uns nicht vor, dass die Schwestern vom Leben „draußen“ in der Welt ausgegrenzt seien. Auch wenn der Tagesablauf am Anfang ungewohnt war, konnte man sich schnell daran gewöhnen. Wir dachten, dass in den Gebetseinheiten mehr gebetet und weniger gesungen wird. Da durch längere gesungene Psalmen die Aufmerksam-keit eingeschränkt wurde, empfanden wir die Gebetseinheiten manchmal recht anstrengend. Das Klosterleben an sich wirkte auf uns sehr idyllisch und stressfrei. Man hatte seine Ruhe, trotz der festgelegten Zeiten. Wünschenswert wäre eine kleine Besichtigung des ganzen Klostergebäudes. Die Klosterfahrt war für uns sehr aufschlussreich und brachte uns das Klosterleben näher.


18 Schülerinnen und Schüler der Schillerschule:

Sylvia Bardzik, Oliver Bellwon, Emilie Bitz, Andrea Fuchs, Martin Guntau, Friederike Hennings, Frederik Heusermann, Sebastian Lambertz, Maike Metzen, Tim Mittelstaedt, Svetlana Naperstak, Sara Jane Nestler, Lukas Stege, Nikolas Stege, Ansgar Stührmann, Moritz Wenau und Corinna Werner.