Kloster auf Zeit – Zeit im Kloster

Benediktinerinnenabtei vom Heiligen Kreuz Herstelle 25. – 29. Juni 2012

An der Klosterfahrt 2012 nahmen neben Herrn Vogel als Fahrtenleiter aus den Jahrgängen 11 und 12 folgende 18 Schülerinnen und Schüler teil:

Die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule

Jg. 11:
Anne Bernhold, Annika Birlin, Anja Bleck, Sinja Duhm, Karl-Philip Flachsbarth, Annika Flüggen, Luise Förster, Konstanze Kaleta, Felix Klein, Maurice Kleinert, Maximilian Meyer,  Florian Müller, Oskar von Ritter, Carla Schliephake, Franca Schraad, Jan-Niklas Warnecke

Jg. 12:
Juliane Busch, Isabelle Naim

Eindrücke aus dem Kloster:

Beispielhaft für die Klosterfahrt 2012 nach Herstelle sei hier der Eindruck von Annika Kimberly Flüggen wiedergegeben:

„Das Schuljahr neigte sich dem Ende zu. Die letzten Klausuren waren geschrieben, die meisten wurden schon wieder zurückgegeben. Aber nicht an uns, das heißt 16 Schülerinnen und Schüler aus dem 11. und 2 Schülerinnen aus dem 12. Jahrgang, denn wir waren ein paar Stunden entfernt von Hannover in dem kleinen Ort Beverungen. Was wir da gemacht haben? Ora et labora! Dabei hatten wir vom 25.06. bis zum 29.06. die Chance, im Benediktinerinnenkloster Herstelle einzigartige Erfahrungen zu sammeln – sowohl angenehme als auch weniger angenehme.

Zum Beispiel wurden wir morgens nicht vom lieblichen Gezwitscher der Vögel geweckt, sondern um kurz nach 6 Uhr stieß Herr Vogel seinen Jagdschrei aus und begann seine Runde durchs Haus um sicherzugehen, dass wir alle bei der morgendlichen Laudes frisch und munter waren (was ihm eher nicht gelungen ist). Auch in der Klosterkirche beobachtete er uns mit Adleraugen, wobei er aber trotzdem nicht verhindern konnte, dass so manches Textbuch herunterfiel…

Insgesamt besuchten wir (fast) jeden Tag sechs Gebetszeiten, wobei wir zum Schluss schon richtige Profis darin geworden waren, die Texte im Gebetbuch zu finden (was gar nicht so leicht ist, wie es sich anhört). Zwischen den Gebeten verbrachten wir den Dienstag und den Mittwoch damit, Gartenarbeit zu verrichten, wobei wir sogar versuchten, nicht nur der Natur zu lauschen, sondern auch mit ihr ins Gespräch zu kommen (sie hat mit Regen geantwortet). Am Donnerstag hatten wir dann die Aufgabe, die Leute im Dorf bezüglich der Nähe zum Kloster zu befragen, was sehr interessant war, weil wir dabei erfuhren, dass das Kloster vor allem wirtschaftlich sehr wichtig für die Region ist. Doch die wahrscheinlich prägendsten Erfahrungen waren die Gespräche mit den Schwestern – dort konnten wir all unsere Fragen stellen und haben sehr ausschweifende und tiefgründige Antworten erhalten.

Insgesamt war die Klosterfahrt für uns alle auf jeden Fall eine äußerst wertvolle Erfahrung, die uns Einblicke in ein Leben ermöglicht hat, das man sich sonst kaum vorstellen kann und nicht unbedingt mit der Darstellung in Sister Act übereinstimmt.“