Erfahrungen vom Sozialpraktikum

Äußerungen von Schülerinnen und Schülern aus der 9A zum Sozialpraktikum 2002 "Soziale Berufe sind sehr wichtig und machen Spaß." "Ich habe meinen Berufswunsch geändert; statt einem ruhigen Bürojob will ich mit Menschen arbeiten." "Ich habe gelernt, leichter und freier auf ältere Menschen zuzugehen." "Ich habe festgestellt, wie geduldig man mit Personen sein muss, die körperlich und geistig nicht mehr fit sind, und wie krank Menschen sein können." "Das Sozialpraktikum war für mich eine sehr schwierige und wichtige Erfahrung, da ich den Umgang mit Behinderten gelernt habe." "Für mich hat das Sozialpraktikum gebracht, dass ich auch mal mit Mitmenschen aus anderen sozialen Verhältnissen den Alltag verbracht habe und von ihren Problemen und Schwierigkeiten erfuhr." "Mir wurde deutlich vor Augen geführt, wie gut man dran ist, wenn man völlig gesund ist." "Das Praktikum hat mir persönlich sehr viel gebracht. Bei der Arbeit mit den Kindern konnte ich sehen, wie es manchem anderen Menschen geht und wie viele Probleme sie haben. Dadurch schienen mir meine eigenen Probleme plötzlich bedeutungslos zu sein." "Ich habe total viele Erfahrungen gemacht, meine Einstellung gegenüber Kindern ist um einiges positiver geworden und mir macht es sehr viel mehr Spaß, mich mit ihnen zu beschäftigen." "Grundsätzlich hat mir das Sozialpraktikum einen Einblick in einen Beruf ermöglicht. Zudem fühlte ich mich in meiner Tätigkeit verantwortlich für die Kinder. Dies war ein großer Unterschied zu meiner täglichen Rolle als Schülerin. Ebenfalls habe ich erfahren, dass mir die Arbeit mit Kindern viel Freude macht und ich vielleicht einen ähnlichen Beruf wählen könnte." "Durch das Sozialpraktikum habe ich gelernt, mit für mich unangenehmen Situationen besser umzugehen und einige meiner Hemmschwellen zu überwinden."

Äußerungen von Eltern zum Sozialpraktikum Wir finden die Idee eines Sozialpraktikums in der Jahrgangsstufe 9 gut und halten sie für richtig. Hier kann der Schüler / die Schülerin spüren, was es heißt, 'Verantwortung für andere' zu übernehmen. [...] Möglicherweise ist der zeitliche Rahmen von fünf Tagen zu kurz und sollte auf zwei Wochen erweitert werden, damit ein tieferer Einblick in die Bedürfnisse anderer Altersstufen [... ] erfolgen kann. Ebenso wichtig ist die Reflexion des eigenen Handelns während des Praktikums durch Erstellen eines Berichts." "Gerade für Schüler und Schülerinnen in diesem Lebensabschnitt ist es positiv zu sehen, wenn sie 'Sozialdienste' einmal von innen kennen lernen. (Mein Sohn) hat jeden Tag neue Erfahrungen gesammelt und sehr interessiert zu Hause berichtet. Es hat ihm eine bisher unbekannte 'Welt' geöffnet und positiv beeinflusst. Das Sozialpraktikum sollte fester Bestandteil in der Schillerschule werden." Außerdem wird von den Eltern betont, dass das SOP einen Einblick in das Berufsleben vermittele. Für wichtig wird ferner das Bewerbungstraining gehalten.