Tag religiöser Orientierung 2016

der 10. Klassen evangelische und katholische Religionslehre

am Freitag, den 25. Nov. 2016
im Jugendpastoralen Zentrum TABOR
Hannover, Hildesheimer Str. 32

Unterwegs in die Zukunft

Am 25. November verbrachten rund 90 Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs der Schillerschule einen Tag mit der Überschrift „Unterwegs in die Zukunft“ im Jugendpastoralen Zentrum TABOR. Ein Team von gut zehn ehrenamtlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatte für eine thematische Auseinandersetzung rund um die Zukunft ein vielseitiges Programm erarbeitet.

Jeder und jede beschäftigte sich den Vormittag über mit Fragen wie „Wie stelle ich mir meine Zukunft vor?“, „Wo möchte ich in zehn Jahren im Leben stehen?“, „Was ist mir auf meinem weiteren Lebensweg besonders wichtig?“. Ergänzt wurden die je eigenen Überlegungen durch Einschätzungen der Mitschülerinnen und Mitschüler.

Nach einem thematischen Einstieg mit Hilfe eines Werbespots bildeten sich fünf kleinere Gruppen, die anhand verschiedener Methoden und Herangehensweisen den oben aufgeworfenen Fragen auf der Spur waren. Mit Hilfe von Bildern und Motiven wurden die ersten Eindrücke und Vorstellungen zur persönlichen Zukunft vorgestellt und geteilt. Nach einem Abgleich der eigenen Vorstellungen wurden durch die anderen Gruppenmitglieder die aufgeführten Punkte ergänzt und auch bestärkt.

Um besondere Elemente wurde in Kleingruppen gefeilscht und gepokert, indem einzelne Werte bei einer Versteigerung ergattert werden konnten. Jede Kleingruppe konnte mit dem eigenen Geldbudget frei agieren und Werte-Karten als Höchstbietender ersteigern. Allen war jedoch klar, manche Dinge im Leben sind so wichtig, dass sie von Geld nicht ersetzt werden können. So schaute man gemeinsam, ob sich eine Art Ranking der einzelnen Werte ergibt und was allen besonders wichtig zu sein scheint.

Stärkung erfuhren die Zehntklässler durch leckere Hot Dogs, die man sich individuell zusammenstellen konnte. Und als Nachtisch: Eis am Stil, das auch bei herbstlichen Temperaturen allen geschmeckt hat.

Nach weiterer Gruppenarbeit kamen zum Abschluss noch einmal alle zusammen, um selbstgeschriebene Fürbitten vorzutragen und für jede Bitte aus den Gruppen eine Kerze anzuzünden. Den Ausklang des Tages gab es zum Ende im wahrsten Sinne des Wortes durch „Chöre“ von Mark Forster, der mit Sicherheit dem ein oder anderen noch beim Verlassen des TABORs in den Ohren klang.

Johannes Ebbersmeyer (Bildungsreferent im Jugendpastoralen Zentrum TABOR)