Tag religiöser Orientierung 2013

www.tabor-hannover.de

der 10. Klassen evangelische und katholische Religionslehre

am Freitag, den 22. Nov. 2013
im Jugendpastoralen Zentrum TABOR
Hannover, Hildesheimer Str. 32

Oase

Durch die Schaufensterscheibe des Cafés sieht man wie zwei junge Männer mit Koffern bepackt die Straße lang eilen. Sie laufen schnell, wirken gestresst, die Koffer sind schwer. Nun sind sie aus dem Blickfeld verschwunden, aber dann kommen sie wieder vorbei. Ihr Schritt ist schnell, man weiß nicht wo sie hin wollen, sie wirken orientierungslos. Und dann kommen sie durch die Cafétür herein, schmeißen die Koffer hin, sind wirklich geschafft…

…und dann ertönt Musik, nette chillige Musik. Eine junge Frau kommt und legt sich in einen Liegestuhl, eine Palme daneben. Ein charmanter gutaussehender Mann bringt ihr den Cocktail. Sie ist entspannt, ausgeruht und glücklich…

Fast 100 Schüler der Schillerschule haben dieses kurze Anspiel im Café des Jugendpastoralen Zentrums TABOR gesehen, gestaltet von einem Team von 12 Jugendlichen unter der Leitung von Liese Beuchert, Jugendreferentin im TABOR.

Es ist der Auftakt für den Tag der religiösen Orientierung im TABOR. Einen Vormittag, der als Auszeit von der Schulzeit gedacht ist. Eine Möglichkeit einmal auf andere Gedanken zu kommen und sich über Anderes Gedanken zu machen. Jeder für sich und in der Gemeinschaft.

Dieses Jahr stand der Tag der religiösen Orientierung unter dem Motto: Oase.

Die Schüler hatten in Kleingruppen die Möglichkeit fünf verschiedene Orte und Stationen zu besuchen.

  • Die erste Station hatte den Titel Wüste 1. So wie das Anspiel angedeutet hat gibt es im Leben jedes Einzelnen Dinge, die uns belasten, es uns schwer machen. Wüstenzeiten, in denen wir vielleicht nur gehetzt hin und her rennen, etwas orientierungslos und das Leben anstrengend empfinden. Die Schüler hatten Zeit über diese Fragen nachzudenken und darüber in Austausch zu kommen.
  • In der Station Wüste 2 ging es um Entspannung, mal zur Ruhe kommen, nichts tun müssen, einfach da sein dürfen. In der Stille sich selbst anders begegnen oder auch Gott.
  • Die drei Oasenstationen (Oase 1,2,3) haben sie die Möglichkeit geboten bekommen herauszufinden, was jedem Einzelnen gut tut, welche Stärken in ihm stecken und was für Ihn Glück bedeutet oder welche Wünsche es für die persönliche Zukunft gibt.

In den Pausen und beim Mittagsimbiss im Café gab es auch die Möglichkeit zu kickern oder sich über die Stationen auszutauschen.

Es war ein bunter und lebhafter Tag im TABOR, bei dem die Schüler durch die Wüste in ihre persönlichen Oasen gelangt sind, in denen sie im Liegestuhl liegen dürfen, die Musik wirklich entspannend ist und der Cocktail schmeckt.

DANKE an alle für diesen schönen Tag!

Liese Beuchert, TABOR / Christoph Vogel

>>> Link zum Jugendpastoralen Zentrum TABOR, Hannover (extern)